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A r c h i v

2018

Sommerfest und festliche Gottesdienste am Freitag/Samstag/Sonntag, 29. /30. Juni + 1. Juli

Am letzten Wochenende vor den Sommerferien legten wir als Abschluss des ersten halben Jahres einen fulminanten Schussspurt hin.

Am Freitag nach der vorverlegten Probe luden uns die Jubilaren, ua. unser Tenor und Bibliothekar Werner Marti zu seinem 80.Geburtstag, ins Gartenhaus von Sepp Egloff ein. Unter der Regie unseres "Festwirtes" Richard Irniger und der Mithilfe einiger Mitsängerinnen wurden wir mit Gschwellte und Chäs bedient und mit einem verführerischen Dessertbuffett verwöhnt.

In den Gottesdiensten am Samstagabend in St. Martin und am Sonntagmorgen in Gut Hirt sangen wir Werke aus den verschiedensten Epochen. Entsprechend flexibel mussten sich die Zuhörer auf die dargebotene Musik einstellen. Zum Einzug ertönte das "Freut euch immerzu", wie das "Gloria, Ehre sei Gott" und der Zwischengesang "Hören will, was Gott redet", von unserem Dirigenten Thomas A. Friedrich komponiert. Bei "Die güldne Sonne voll Freud und Wonne" erklangen Strophen von zwei verschiedenen Komponisten, von Paul Gerhardt und Johann G. Elbling. Spannend zum Vortragen wie auch zum Zuhören war der Chorgesang zur Gabenbereitung "Cantate Domino canticum novum" von Johann F. Doppelbauer. Besinnlich ging es weiter mit "O salutaris hostia" von Charles Gounod zur Kommunion und mit dem fröhlichen "Geh aus mein Herz und suche Freud" von Augustin Harder entliessen wir die Besucher in die Sommerferien. Begleitet wurden wir von einem Streicherquartett und mit Orgel.

 

Pfingsten      Samstag, 19. Mai, Kirche Gut Hirt  -  Sonntag, 20. Mai  Kirche St. Martin    

Mit der Aufführung der Messe "brève No. 7"  mit Kyrie, Gloria, Sanctus, Agnus Dei und O salutaris hostia und dem Ave Maria von Charles Gounod erfreuten wir die zahlreichen Besucher der  beiden festlichen Pfingstgottesdienste. Daneben führten wir von Friedrich Doppelbauer "Lobe den Herrn meine Seele" und "Komm Heiliger Geist" (im Wechsel mit dem Volk) und von Thomas A. Friedrich "Gott hat uns seinen Geist geschenkt" auf. Begleitet wurden wir auf der Orgel von Gunnar Eibich 

 

Patrozinium Kirche Gut-Hirt                                                                            Sonntag, 29. April 

Patrozinium ist der Namenstag des Patrons. dem die Kirche geweiht ist. Der gute Hirte wird wird im Psalm 23 beschrieben. Es gibt weit über hundert Vertonungen dieses Verses. Dieses Jahr sangen wir die Version von Johann Friedrich Doppelbauer. Als Hauptwerk führten wir die "Kleine Deutsche Festmesse" von Paul Huber mit Kyrie, Gloria, Sanctus und Agnus Dei zusammen mit einem Bläserquartett (2 Trompeten und 2 Posaunen) auf. Paul Huber's "Lobe den Herren" und Charles Gounod's "Ave Maria" ergänzten die andern Werke.

  

Vorabendgottesdienst am 1.  Sonntag nach Ostern                         Samstag, 6 April

Die Männerscola von cantate rohrdorf gestaltet  den Vorabendgottesdienstin der Kirche St. Martin in Oberrohrdorf mit Gesängen aus der Gregorianik mit.

 

Ostern        Kirche St. Martin                                                                   Sonntag, 1. April  

Musik von vier Jubilaren aus vier Ländern! Dieses Thema war Motto für die musikalische Gestaltung des festlichen Ostergottesdienst.

Johannes Hermann Ernst Koch     aus Deutschland wurde vor 100 Jahren geboren 

                                                            "Erschienen ist der herrlich Tag"

Josef Friedrich Doppelbauer         aus Österreich würde ebenfalls seinen 100. Geburtstag feiern

                                                           "Lobe den Herren den mächtigen König" und "Das grosse Salzburger Halleluja"

Rudolf Tobias                                  aus  Estland  starb vor 100 Jahren

                                                           "Ostermorgen: Frühmorgens, da die Sonn aufgeht"

Charles Gounod                              aus Frankreich erblickte das Licht der Welt vor 200 Jahren

                                                           "Ave verum corpus" und "Regina coeli"

Neben der Orgel begleiteten uns zwei Trompeter und zwei Posaunisten. Als Musik zum Auszug spielten sie: "Fanfare"                                                                von J. F. Doppelbauer

 

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde ein Apero ausgeschenkt und es fand das traditionelle Eiertütschen statt

 

2. Fastensonntag                                              Samstag/Sonntag, 24./24. Februar

Im Vorabend- und Sonntagsgottesdienst des 2. Fastenwochenendes führten wir folgende Werke mit Orgelbegleitung auf:

Paul Huber                Missa vocalis für Advent- und Fastenzeit

Siegfried Reda          Ein Mensch  ist in seinem Leben wie Gras

Charles Gounod       Da pacem, Domine / Ave Regina caelorum

 

Generalversammlung                                                         13. Januar

Die diesjährige GV stand ganz im Zeichen des Wechsels.

Nach zwölf Jahren als Präsidentin trat Irene Rütti aus dem Vorstand zurück. Mit ihrer ruhigen, positiven und kompetenten Art hat sie das Amt stets mit Freude und Begeisterung ausgeführt und so das Chorleben mitgeprägt.

Da für das Präsidium keine Nachfolge gefunden werden konnte, wurde aus dem Vorstand ein Leitungsteam gebildet und die Aufgaben entsprechend verteilt.

Das neue Leitungsteam setzt sich nun aus den bisherigen Vorstandsmitgliedern Richard Irniger, Verena Nüesch, Susi Roth und Doris Sartor sowie neu Bernadette Märki aus Oberrohrdorf zusammen, welche freudig begrüsst wurde. Zusammen mit dem Chorleiter Thomas A. Friedrich und Präses Christoph Cohen freuen sie sich auf die neuen Herausforderungen.

In insgesamt 16 Auftritten sang der Chor im letzten Jahr zur Ehre Gottes ein reichbefrachtetes, vielseitiges und klangvolles Programm. Im Jahresbericht dankt Präsidentin Irene Rütti den Sängerinnen und Sängern für das grosse Engagement und den persönlichen Einsatz und Thomas Friedrich für die stets passend ausgewählten Werke und kreativen Ideen, mit denen er den Chor überrascht.

Abschied nehmen musste man am 24. März vom langjährigen Mitglied und „Ehrenkomiker“ Werner Hertach, der ganz unerwartet verstorben war.

2018 wird cantate rohrdorf wieder zwei Mitsingprojekte anbieten, an Ostern und am 11. November, dem Patrozinium von St.Martin. Die Projekte werden rechtzeitig publiziert, und alle Singfreudigen sind dazu herzlich eingeladen!

Den Pastoralraum-Gottesdienst am 19. August wird cantate rohrdorf zusammen mit den anderen drei Chören des Pastoralraumes in Gut Hirt in Niederrohrdorf mitgestalten.

Auch dieses Jahr wird die Geselligkeit nicht zu kurz kommen; so wird das Märtkafi am Pfingstsamstag, dem 19. Mai auf dem Dorfplatz von Niederrohrdorf einmal mehr von Chormitgliedern geführt. Am Familienessen, diesmal von Bass und Tenor organisiert, werden wie immer auch die Angehörigen verwöhnt. Gross ist die Vorfreude auf die zweitägige Chorreise im September.

Für 40 Jahre Singen im Chor wurde Betty Winiger geehrt, und den Karlspreis, den Wanderpreis für den fleissigsten Probenbesuch, durfte wieder Sepp Egloff mit nur einer Absenz nach Hause nehmen. Herzliche Gratulation!

Im gemütlichen Teil wurde Irene Rütti als Präsidentin mit einem riesigen cantate-Bleistift der speziellen Art und zahlreichen Geschenken verabschiedet. Mit einem feinen Nachtessen liess man den Abend ausklingen.

 

 

 

 

                   

12 Jahre präsidierte Irene Rütti unsere  Chorgemeinschaft.              Die fleissigsten Mitglieder:

Mit einem Bleistiftbaum und diversen                                                    1 Absenz       Josef Egloff                                                  symbolischen Geschenken wurde Sie geehrt                                        2 Absenzen Betty Winiger

Herzlichen Dank!                                                                                        (bei über 60 Verpflichtungen)

                                                                   

2017

Weihnacht - Mitternachtsgottesdienst                                      24. Dezember

Dieses Jahr feierten wir die Mitternachtsmesse in der stimmungsvoll geschmückten Kirche Gut Hirt in Niederrohrdorf. Eine halbe Stunde vorher begannen wir zusammen mit dem Orchester (acht Holzbläser, Oboe, Englischhorn und Fagott) und der Orgel die zunehmende Schar Besucher mit Weihnachtsmusik einzustimmen. 

Im Gottesdienst führten wir die romantische Messe von Antonio Lotti, Werke von Theodor Goldschmid und von Herni Nibelle auf. Natürlich  sangen wir zusammen mit den Gottesdienstbesuchern auch die beiden Weihnachtsliedern "Stille Nacht" und "O du fröhliche".  

Antonio Lotti:  Missa in C (SATB, Holbläser)                Henri Nibelle:  Ave Maria / Ave verum corpus (SATB, Holzbläser)

Theodor Goldschmid:  Ehre sei Gott in der Höhe  und Gott, der da hieß das Licht (SATB, Orgel, Holzbläser)

 

Christkönigfest                                                                                             25./26. November

 Aufgeführte Werke:    Johann Baptist Hilber: Bruder-Klausen-Messe (ohne Credo)

                                        Heinrich Lemacher: Te Deum op. 140 (Chor, 8 Bläser: 3 Tr, 2 Hr, 2 Pos, Tuba)

                                        Felix Mendelssohn: Denn er hat seinen Engeln

                                        TAF: Gelobt seist du, Herr Jesu Christ (Chor und Orgel), Pax (Friedenshymne für Posaunenchor)

 

Familienessen                                                                                                 19. November

 

 

 

  

 

 

Zum traditionellen Familienessen unseres Chores haben dieses Jahr die Frauen der Sopranstimme eingeladen. Nach dem Apero im Foyer hiessen uns die kunstvoll gedeckten Tische und das Eröffnungslied der Sopranistinnen herzlich willkommen. Es folgte ein feines Essen von den fleissigen Kellnerinnen serviert. Mit einem Quiz wurde auf unterhaltsame Art unser Wissen geprüft bevor das leckere Dessertbuffett uns zum süssen Schmaus verführte. Allfällige Verdauungsstörungen konnten mit einem Schümli-Pflümli behandelt werden. Ein herzliches Dankeschön!

 

Jubiläum 20 Jahre Chorleiter Thomas A. Friedrich

Kastoriusfest            29. Oktober

 

Zum 20 Jahr-Dienstjubiläum von Thomas A. Friedrich, Chorleiter des Kirchenchores ‚cantate rohrdorf’  und Kirchenmusiker der kath. Kirchgemeinde Rohrdorf

 

Eigentlich trat Thomas A. Friedrich seine Stelle als Kirchenmusiker der kath. Kirchgemeinde Rohrdorf bereits im Okt. 1996 an, aber wegen des einjährigen Urlaubs (Sabbatical) 2011/2012 erreicht er erst jetzt 20 Dienstjahre.

Von Beginn an bringt der an der Musikhochschule Köln mit dem A-Diplom bestens ausgebildete Kirchenmusiker neue Impulse. Als Vollblutmusiker bewegt er sich mühelos zwischen den verschiedenen Bereichen und Epochen der Kirchenmusik, ob in der Gregorianik, der Klassik, der Moderne oder im Gospelbereich. Seine persönliche Neigung gilt aber schon eher der Musik des 20. Jahrhunderts, Mozart muss da etwas hinten anstehen.

So übernimmt der bereits erfahrene Chorleiter voller Tatendrang den katholischen Kirchenchor Rohrdorf und freut sich über die vorhandene „musikalische Dichte“ und die „lebendige, aktive Gemeinde“.

Es ist ihm ein grosses Anliegen, dass die musikalischen Beiträge und Gemeindelieder in den Gottesdiensten zu den liturgischen Texten passen. Deshalb stellt er jeweils für die Gemeinde und den Chor detaillierte Programmblätter her.

Die Arbeit mit unserm Kirchenchor fasziniert ihn. Er probt intensiv und unnachgiebig, nutzt die Zeit bis zur letzten Minute. Er bringt uns aber auch vermehrt unbekanntere Literatur näher. Er möchte, dass wir uns mit den Liedern identifizieren können und so auch authentisch wirken. Vor allem baut er wertvolle Werke von Komponisten, die ein grösseres Jubiläum feiern, ins detaillierte, illustrierte Jahresprogramm ein. Thomas lässt sich kaum aus der Ruhe bringen, auch bei schwierigen Werken, obwohl wir in den Proben etwa Bedenken äussern über Unsicherheiten oder Risiken. Er kennt den Chor gut und weiss, zu was dieser fähig ist und lotet diese Stärken geschickt aus. Er setzt sehr viel Vertrauen in seinen Chor. Dadurch erleben wir dann oft befreiende Momente, wenn die Aufführung wieder ‚auf den Punkt‘ geklappt hat.

Die Kirchenchorkonzerte erhalten bei ihm einen neuen Charakter: Meistens stehen Komponisten-Jubilare im Vordergrund: von Schütz bis J. Rutter,  oder Uraufführungen von Urs Pfister (‚Psalm 23‘) und von Thomas Friedrich (‚Psalm 90‘ und ‚In Pachelbels Spur'). In bester Erinnerung bleiben die gemeinsamen Konzerte mit den Musikfreunden Markdorf mit 100 Sängerinnen und Sängern an jeweils zwei Konzertorten. 2010 kommen Motetten aus Barock und Romantik zur Aufführung, 2014 dann das eindrückliche Requiem von Verdi mit reduziertem Instrumentarium.  Interessant für alle ist auch die Erfahrung, in einem Konzert unter der Leitung von zwei Dirigenten zu singen.  

Es ist hier unmöglich, all die Gottesdienste, Festanlässe und Konzerte aufzuführen und den enormen Aufwand des Chorleiters dazu entsprechend zu würdigen. Thomas hat aber auch Spass an seiner Arbeit, wenn er sagt: „Ich übte mit dem Chor überdurchschnittlich Herausforderndes, nebst viel Lässigem und Schönem.“

Thomas Friedrich bewegt viel in diesen 20 Jahren. Mit unserm Chor singen wir immer wieder von ihm komponierte Lieder, die uns anfänglich ungewohnt vorkommen, aber sangbarer werden und uns jetzt gefallen.

Es ist für uns jeweils eine besondere Freude, wenn seine Frau Verena, auch eine flexible und souveräne Organistin und Kirchenmusikerin,  uns an der Orgel begleitet oder die Korrepetition übernimmt.

Wir gratulieren Thomas und Verena zum reicherfüllten Jubiläum und danken herzlich für den riesigen, nachhaltigen Einsatz für unsern Chor. Möge eure Begeisterung für die Chorarbeit und die Kirchenmusik ungebrochen andauern. Das wünscht euch der gesamte Chor ,cantate rohrdorf‘.  (et, arr. bf)

 

 

 

 

 

 

Verstärkt mit ein paar Sängerinnen und Sänger von "The Spirits" führten wirfolgende Werke auf:

Henri Nibelle:     Psaume 116 (SATB, Streicher, Orgel), Ave verum corpus (SATB, Streicher)

TAF:                      Psalm 23, Pax, In uns kreist das Leben (SATB, Streicher, Orgel, Harfe)

 

Fest 600 Jahre Bruder Klaus                               23./24. September  

Zum Fest unseres Landespatrons führen wir die von Johann Babtist Hilber (1891-1973) komponierte Messe zu Ehren des Hl. Niklaus von Flüe für gemischten Chor, 2 Solisten,  8 Blechbläser und Orgel  auf. 

Komponiert für die Heiligsprechungsfeierlichkeiten des Niklaus von Flüe im Mai 1947, hat Hilber diese Messvertonung aus der Landschaft Obwaldens empfunden: das abgeschiedene Waldtal, die rauschende Melchaa, steile Alpweiden und der Bet-Ruf der Hirten… Das Hauptmotiv ist ein Bet-Ruf von der Frutt, welcher in alle fünf Messteile eingewoben wurde. 

 

 

Aufgeführte Werke:

Johann Baptist Hilber: Feierliches Vorspiel mit dem Schweizerpsalm,                             Thomas A. Friedrich:  Tibie paiom                                           Bruder-Klausen-Messe (2 Soli, Chor, Orgel, 8 Bläser) ,                 Zwei neue Bruder-Klausen-Lieder 

 Sommerhock                                                                                                            7. Juli

    

 

 

 

Die erste Jahreshälfte enthält mit den Festen Ostern, Patrozinium Gut Hirt und Pfingsten einige Höhepunkte, die entsprechend engagiertes Proben inklusive einem Probentag fordert. Darum schliessen wir diese intensive Zeit alljährlich mit einem Sommerhock ab. Zu Gast In der Gartenhalle von Sepp Egloff verbringen wir im Anschluss an die Probe einen gemütlichen Abend. Wir werden durch ein von den Jubilaren gesponsertes Essen und feinen Getränken verwöhnt. Wir danken den Spenderinnen und Spendern, die einen runden Geburtstag feiern und dem "Hüttenwart", ganz herzlich.

 

Pastoralraumfest                                                                                                  2. Juli 

Am erstmals stattfindenden Pastoralraumfest im und um das Zelt auf dem Gelände des Hofes Algier der Familie Imboden mit Gottesdienst, gemeinsamem Mittagessen und vielen Attraktionen für Klein und Gross bereitete cantate rohrdorf den Salatteller zu. 

Es war ein gelungenes Fest mit viel engagierten Helfern, fröhlichen Besuchern und mit viel Wetterglück. Super!

 

 

 

Pfingsten                                                                                                                                         3./4. Juni

Aufgeführte Werke: Henri Nibelle:       Psaume 116 ‚Nations de toute la terre’,             Max Reger: Komm, heiliger Geist

                                    Albert de Klerk:   Laudate Dominum (Psalm 150 für SATB+ und Orgel)

 

Patrozinium Kirche Gut Hirt                                                                                         7. Mai 

Die Kirche In Niederrohrdorf ist dem Patron Gut Hirt geweiht. Wir feierten das Fest mit den Werken: 

Max Reger: Tretet her zum Tisch des Herrn                              Siegfried Hildenbrand: Missa "Dona nobis pacem"

 

Gregorianische Gesänge                 22. April

Einmal im Jahr wir die Gregorianik gepflegt, die die Männerscola des Chores a capella vortragen (Choralmesse ‚Lux et Origo)

 Unter dem gregorianischen Choral oder gregorianischer Gesang (cantus gregorianus) versteht man den einstimmigen, ursprünglich unbegleiteten, liturgischen Gesang der römisch-katholischen Kirche in lateinischer Sprache. Der gregorianische Choral ist nach Papst Gregor († 604) benannt. Erst wurden Gesänge zum Introitus und Communio, später zum Stundengebet, als Hymnen und zum Ordinarium komponiert; die Namen der Komponisten sind jedoch nicht überliefert.

 

 Ostern                                                                                                                                            16. April   

 Zum Osterfest ertönten die Werke:   Henri Nibelle: Christus vincit (SATB+Orgel),    

                                                                  Antonio Lotti: Missa in C und Regina coeli

 

1. Fastensonntag   Kirche Gut Hirt und reformierte Kirche Rohrdorf    4./5. März

Einmal im Jahr singen wir im reformierten Gottesdienst. Damit leben wir Ökumene und danken unseren reformierten Chormitgliedern für ihr engagiertes Mitmachen in unserem Chor. Folgende Werke führten wir auf:

Max Reger (1873-1916):         Lass mich dein sein und bleiben

Siegfried Reda (1916-1968): Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras

Theodor Goldschmid:            "Herr, du weißt, wie arm wir wandern" und "Daran wird jedermann erkennen".

 

Gottesdienst zu Lichtmess                                                                                        4./5. Februar

Musik                                Choralschola und gem. Chor u. a. mit Missa ‚De Angelis‘ (KG 164 ff)

                                          TAF: Morgenstern / Lobgesang des Simeon (TTBB) / Kommunionmusik

                                          Karl Norbert Schmid: Im Frieden dein                       Anton Bruckner: Locus iste

                                          G. Ph. Telemann: Danket dem Herren, denn er ist freundlich

 

Generalversammlung                                                                      14. Januar

cantate – nun singet!

Mit diesen Worten eröffnete die Präsidentin Irene Rütti ihren Jahresbericht an der diesjährigen Generalversammlung. Seit 85 Jahren singt der Chor in den Kirchen St. Martin und Gut Hirt in vielen Gottesdiensten im Jahreszyklus. Auch im Jubiläumsjahr blickte die Präsidentin auf eine grosse Vielfalt an Werken zurück.

 

Insgesamt 66 Verpflichtungen, davon 17 Auftritte, wurden vom Chor wahrgenommen.

Man erinnerte sich an die Messe des irischen Komponisten Charles Wood am Ostergottesdienst und an die strahlende Missa solemnis von Franz Xaver Süssmayr an Pfingsten.

Der Gottesdienst am Pfarreifest im August anlässlich des 85-Jahr Jubiläums des Chores war allen noch in guter Erinnerung.

Am Festgottesdienst zur Eröffnung des Pastralraumes sang cantate rohrdorf zusammen mit den Chören von Bellikon, Stetten und Künten. Im Advent lud cantate rohrdorf zum gemeinsamen Singen ein.

Als krönender Abschluss erklang an Weihnachten nochmals die vollständige Missa solemnis von Süssmayr, begleitet von einem Dutzend Instrumentalisten.

Auch im neuen Jahr fehlt es nicht an Abwechslung. So werden an Ostern und Pfingsten Werke von aktuellen Jubilaren wie Henri Nibelle, Antonio Lotti, Max Reger oder Albert de Klerk erklingen.

Am Pfingstsamstag lädt cantate rohrdorf zudem am Märt-Kafi in Niederrohrdorf zu Kaffee und Kuchen ein, und auch für Unterhaltung wird gesorgt werden.

Das Wochenende des Pastoralraumfestes am 01. und 02. Juli 2017 sollte man sich merken, es sind Wandelkonzerte in den verschiedenen Gemeinden geplant und am Sonntag wird ein gemeinsamer Gottesdienst stattfinden.

Das Kastoriusfest am Sonntag, 29. Oktober wird auch im Zeichen des 20-jährigen Chorleiterjubiläums von Thomas A. Friedrich stehen. Man darf gespannt sein!

Wie immer werden Mit-Sing-Projekte rechtzeitig ausgeschrieben und Singfreudige sind jederzeit herzlich eingeladen!

Auch das gesellschaftliche Leben wird nicht zu kurz kommen. Der gemütliche Sommerhock, der Ferienanlass für Daheimgebliebene, das Familienessen oder der Chlaushock werden für Abwechslung zwischen Proben und Auftritten sorgen.

Nebst einem Austritt freut sich cantate rohrdorf, dass Claudia Schmidt aus Niederrohrdorf sich für das Chorsingen entschieden hat, und heisst sie mit grossem Applaus herzlich willkommen. Somit hat der Chor wieder 37 Mitglieder.

Nach 20-jähriger Mitgliedschaft wurde Brigitte Lerjen zum Ehrenmitglied ernannt und für 25 Jahre Chorsingen wurden Ruth Huser, Anita Strickler und Max Seiler geehrt.

Den Karlspreis, den Wanderpreis für fleissigen Probenbesuch, durfte dieses Jahr Sepp Egloff mit nach Hause nehmen, er verpasste nicht eine einzige Verpflichtung. Herzliche Gratulation!

 Im vom Deko-Team unter der Leitung von Christine Kaufmann und Elisabeth Fröhlich wunderschön geschmückten Gut Hirt-Saal genossen Chor und Gäste im gemütlichen Teil ein feines Nachtessen von Pia Gribi.

Beim Quiz von Chorleiter Thomas A. Friedrich waren anschliessend Erinnerungsvermögen und Glück gleichermassen gefordert, und mit lustigen Versen von Ehrenkomiker Werner Hertach, begleitet von Toni Erni auf dem Akkordeon, liess man den gemütlichen Abend ausklingen. (sr)                                                                                                                            

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                            Toni und Werner    >>>>>>

 

 2015

Chorreise 2015                   Franche Compté                  29./30. August

 

Eine schon recht muntere Schar von 50 Sängerinnen und Sängern samt Begleitung machte sich am frühen Samstagmorgen mit dem Car auf den Weg Richtung Frankreich. Über Bern, am Murtensee entlang und vorbei an Yverdon-les-Bains fuhr man, und überquerte die Grenze zum französischen Jura. 

In Pontarlier war Zeit für eine Kaffeepause, bevor man zur „Distillerie Guy“ marschierte und sich da in die heimnisseder Absinth-Brennerei einweihen liess. Nachdem mehr oder weniger ausgiebig degustiert und eingekauft worden war, wartete vor der Tür auch bereits wieder der Car und weiter ging’s nach Saline les  Bains.

Nach einem feinen Zmittag hatte man die Gelegenheit, die beeindruckende „Saline royale“ per Führung oder selbstständig per Audio-Guide zu erkunden. Von Louis XV in Auftrag gegeben und von Claude-Nicolas Ledoux geplant, wurde die Manufaktur zur Salzgewinnung im Jahre 1779 fertiggestellt. Die Anlage beherbergt heute unter anderem ein Museum über die Salzgewinnung und wurde 1982 von der UNESCO in das Verzeichnis des Weltkulturerbes aufgenommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach diesem lehrreichen Ausflug freute man sich auf die Ankunft in Besancon, wo die Zimmer für die Nacht bezogen wurden. Nach einer erfrischenden Dusche traf man sich zu einer gemütlichen Schifffahrt auf dem Doubs, wo man bei einem Apéro den kühlenden Wind und die malerische Landschaft genoss. Nach dem Abendessen liess man den Abend gemütlich ausklingen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider musste am Sonntagmorgen die Stadtrundfahrt mit dem Zügli infolge eines Defekts ausfallen; also erforschte man die schöne Stadt auf eigene Faust. Ganz sportliche erklommen sogar die vielen Stufen zur berühmten Zitadelle von Besancon, welche als ein Meisterwerk des französischen Festungsbaumeisters Vauban gilt und ebenfalls zum Weltkulturerbe gehört.

Das Mittagessen genoss man in Ronchamp, anschliessend gelangte man mit dem Car über eine steile Strasse zur „Chapelle Notre-Dame-du-Haut de Ronchamp“.Auf einer Lichtung, die sich zu allen vier Himmelsrichtungen hin öffnet, erblickt man die von Le Corbusier in Jahre 1955 errichtete Kapelle. Von einer sympathischen Führerin erfährt man mehr über die anfängliche Ablehnung Le Corbusiers, über faszinierende bauliche und architektonische Details bis hin zur heutigen Bedeutung als Ort der Wallfahrt. Ein sehr berührender, selber gestalteter Gottesdienst bietet Zeit zur Andacht, zum Beten und zum Singen. Ein sehr ergreifendes Erlebnis!

 

In Belfort führte ein Rundgang über die imposante Zitadelle, welche ebenfalls von Vauban erbaut wurde, zum Wahrzeichen der Stadt, dem Löwen von Belfort. Nach einer kurzen Stärkung machte man sich auf den Heimweg und erreichte über Basel am späteren Abend wohlbehalten den Rohrdorferberg.

 Zwei hochinteressante, ereignisreiche Tage, in denen auch Vergnügen und Gemütlichkeit nicht zu kurz kamen, neigten sich dem Ende. Ein grosses Dankeschön den beiden Planern und Reiseleitern Beat Fus und Max Seiler für eine perfekte Reise!

 

Die Berichtschreiberin Susi Roth bestaunt die Aussicht von der Zitadelle auf die Stadt Belfort  >>>>

 

 

 

 

 

 

 

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